Fahrschule Carlos

Ausweis auf Probe

Wer ab dem 1. Dezember 2005 erstmals ein Gesuch um einen Lernfahrausweis der Kategorie A (Motorräder) oder der Kategorie B (Personenwagen) stellt, erhält den Führerausweis nach bestandener Prüfung für drei Jahre nur auf Probe. Erst nach dem Besuch einer obligatorischer Weiterausbildung wird der Ausweis danach unbefristet abgegeben. " In dieser Weiterbildung soll der Neulenker lernen, die Gefahren des Strassenverkehrs noch besser zu erkennen und darauf richtig zu reagieren Wie man Grenzsituationen mit bestimmten Fahrtechniken bewältigen kann, sondern wie man sie von vornherein vermeidet.."

Lernfahrende erhalten den Führerausweis nach bestandener praktischer Prüfung nur noch auf Probe. Die Probezeit beträgt drei Jahre. Wer den unbefristeten Führerausweis erwerben will, muss die vorgeschriebene Weiterausbildung absolvieren und untersteht während der Probezeit einem verschärften Sanktionsregime. Bei einem Entzug des Führerausweises wird die Probezeit um ein Jahr verlängert. Die zweite Widerhandlung, die einen Entzug nach sich zieht, führt zur Annullierung der Fahrberechtigung. Wer danach noch Motorfahrzeuge lenken will, muss ein neues Gesuch um einen Lernfahrausweis einreichen. Darüber hinaus ist den üblichen Unterlagen ein verkehrspsychologisches Gutachten einer behördlich anerkannten Stelle beizulegen, das die Fahreignung bejaht und nicht älter als drei Monate ist. Ein neuer Lernfahrausweis kann frühestens ein Jahr nach Begehung der Widerhandlung ausgestellt werden.

Obligatorische Weiterbildung

Wer keine dieser Massnamen erleidet und innerhalb von drei Jahren nach der Führerprüfung die obligatorische Weiterausbildung bei einem kantonal anerkannten Kursveranstalter besucht hat, erhält den Führerschein auf unbefristete Zeit. Der zeitliche Rahmen für die Weiterausbildung sieht so aus:

  • 1. Kurstag: 8 Stunden. Der 1. Kurs soll innerhalb der ersten 6 Monate nach dem Bestehen der praktischen Führerprüfung besucht werden.
  • 2. Kurstag: 8 Stunden. Der 2. Kurs muss nach dem 1. Kurs und spätestens drei Jahre nach dem Bestehen der praktischen Führerprüfung besucht werden.

Wer die Weiterbildung innerhalb der 3 - jährigen Probezeit nicht besucht:

  • Verliert die Fahrerlaubnis für alle zuvor erworbenen Kategorien (A oder B), aller Unterkategorien (A1, B1) und aller Spezialkategorien (F, G, M). (Die Weiterausbildung kann in einer Nachfrist von 3 Monaten nachgeholt werden. Wenn dem zuständigen Strassenverkehrsamt die Anmeldebestätigung eines Kursveranstalters vorgelegt wird, wird eine auf die zwei Kurstage beschränkte Fahrbewilligung ausgestellt).
  • Wer die Weiterausbildung in der Nachfrist nicht absolviert, aber weiterhin ein Motorfahrzeug führen will, muss ein Gesuch um einen Lernfahrausweis einreichen und die Fahrausbildung wiederholen.
  • Wer weiter ein Motorfahrzeug führt, wird wegen Fahrens ohne Führerausweis bestraft und erhält frühestens sechs Monate nach dieser Widerhandlung einen Lernfahrausweis.
  • Wer nur noch Fahrzeuge der Spezialkategorien ( F, G, M ) fahren will, kann beim zuständigen Strassenverkehrsamt den unbefristeten Führerausweis für diese Kategorien beantragen